Ein Abgang von Hugo Ekitike rückt offenbar immer näher. Der FC Chelsea gibt Gas im Poker um den Franzosen und befindet sich bereits in Kontakt mit Eintracht Frankfurt.
Hugo Ekitike wird Eintracht Frankfurt aller Voraussicht nach in diesem Sommer verlassen. Dass die SGE dem Top-Stürmer bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg legen würde, machte Sportvorstand Markus Krösche bereits mehrfach deutlich. Ein passendes Angebot bedeutet in diesem Kontext eine Ablöse von mindestens 100 Millionen Euro.
Zwar schränkt die Ablöseforderung den Kreis der potenziellen Abnehmer gehörig ein, doch mit dem FC Chelsea gibt es einen Klub, der sich davon nicht abschrecken lässt. Wie Sky berichtet, gibt der Conference-League-Sieger im Werben um den 22-Jährigen Gas und hat jetzt direkten Kontakt zur Frankfurter Eintracht aufgenommen. Parallel dazu arbeitet man demnach an einer Einigung mit Ekitike – wohl auch, um den Druck auf Frankfurt zu erhöhen.
Frankfurt beharrt auf 100 Millionen
Ein Selbstläufer wird der Transfer für die spendierfreudigen Engländer aber keinesfalls, da Chelsea wegen der Finanzregeln der UEFA unter Beobachtung steht und nicht wahllos Geld ausgeben kann. Mit einer schnellen Einigung ist wohl eher nicht zu rechnen, wenngleich Frankfurt mehr als deutlich gemacht hat, dass man nicht von der Forderung abrücken wird, weshalb pokern aus Chelsea-Sicht zwecklos ist.

Auch Arsenal und Liverpool sollen Ekitike auf dem Zettel haben, jedoch werden Chelsea aktuell die besten Chancen ausgerechnet. Und dass, obwohl die Blues mit Liam Delap gerade erst einen neuen Stürmer für 35 Millionen Euro verpflichtet haben und mit Nicolas Jackson bereits ein weiterer im Kader steht.
